It’s Saletime

Die letzten Geschenke sind gerade ausgepackt und die übrigen Kekse verdrückt. Weihnachten ist also gerade vorbei, wir stehen mit einem Fuss noch in der Türschwelle zur vermeintlichen Besinnlichkeit, da stürmen wir mit dem anderen schon wieder los. Unser Ziel ist ein eindeutiges und nennt sich: Konsum. Die Einkaufszentren sind überfüllt und man meint, keiner konnte an Weihnachten genug bekommen.

Es gibt jedoch einen einfachen Grund warum die Leute gerade jetzt loslaufen. Die meisten Läden gleichen einem einzigen Wühltisch, die Sachen die einem gefallen, sind in seiner Grösse schon vergriffen und schliesslich springen einem von überall leuchtend rote Schilder ins Auge. Richtig, der Schlussverkauf hat begonnen. Eine weitere Möglichkeit unsere Konsumsucht zu stillen. Wir wollen es doch sein, die heuer das beste Schnäppchen macht, oder?

Gerade zu Beginn dieses Jahres habe ich auf einigen Blogs über Konsumsucht gelesen (z.B. hier: Ketch’em Bunnies) und muss sagen, dass es wirklich ein Problem unserer Zeit zu sein scheint. Auch ich bin ja erst im September unter die Blogger gegangen und muss eingestehen, dass man sich damit unbewusst selbst einem Druck aussetzt. Dem Druck immer die neusten Trends zu tragen und jeden Tag Photoshoots mit Highheels zu machen, egal wie kalt es draussen ist. Bis zu einem gewissen Punkt macht es ja auch Spass, aber sobald man jede Woche zu Zara rennt, um dieses oder jenes Teil zu kaufen, nur weil es diese oder jene Bloggerin getragen hat, sollte man sich Gedanken machen. Viele Bloggerinnen scheinen dieses Jahr nun darauf zu antworten, indem sie sich eine „No – Shopping – Challenge“ auferlegt haben. Generell scheint dieses Problem jedoch nicht nur eines der Blogger zu sein, sondern unserer Gesellschaft im Allgemeinen.

Wir sollten uns in Zukunft also etwas mehr Gedanken machen, ob wir die hunderste Neonkette wirklich braucht und ob es nicht sinnvoller wäre auf wenige, dafür wirkliche Schätze zu sparen. Ein Prinzip, das ich schon seit gut einem Jahr zu verwirklichen versuche, mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Ich habe eine Liste mit grösseren Wünschen in meinem Notizbuch und jedes Monat komme ich einem (oder mehreren) dieser Wünsche näher. Ich setze mir dann meist ein Ziel wie „im Mai möchte ich mir schwarze Louboutins kaufen können“. Somit vermeide ich es zu viel Geld für Teile auszugeben, die ich sowieso nur eine Saison (wenn überhaupt) trage.

Ein paar Kleinigkeiten kommen aber dennoch immer wieder in meinen Schrank, denn immerhin bin ich auch nur ein Mädchen, das Mode einfach liebt. So lange es sich in Grenzen hält ist es ja auch in Ordnung, oder? Wie steht ihr zu dem Thema? Ist Konsumsucht ein Problem?

PS.: Meine „Saleerrungenschaften“ seht ihr oben 😉

2 Comments on It’s Saletime

  1. Vic
    18. Januar 2013 at 20:34 (9 Jahren ago)

    Die Schuhe finde ich toll <3
    Ich habe beschlossen, dass ich meinem Konsumverhalten eine Lektion erteile, indem ich meinen Kleiderschrank richtig ausmiste 😀 Finde deinen Post wirklich gut!
    Liebe Grüße, Vic

    http://www.gluehwurmi.blogspot.com

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