The No – Shopping Challenge

No - Shopping Challenge

Ich war ja die vergangene Woche krank und hatte doch einige Zeit mir über manche Dinge Gedanken zu machen und musste feststellen, dass ich im Februar shoppingtechnisch ziemlich über die Stränge geschlagen habe. Bedenkt man, dass ich auch noch Geburtstag hatte und wunderbare Geschenke bekommen habe (keine Sorge, ich werde euch meine Schätze noch zeigen), kann man sich vorstellen, dass mein Kleiderschrank nur so überquillt vor lauter Sachen, die endlich getragen werden wollen.

Bereits Anfang des Jahres habe ich euch hier berichtet, wie ich zu dem Thema von massenhaften Konsum stehe und möchte nun endlich noch ein wenig strenger mit mir werden und ein Monat lang ganz aufs Shoppen verzichten und die vielen Dinge in meinem Schrank, welche zum Teil viel zu selten getragen werden, neu kombinieren. Meine Wunschliste wird immer länger und ich checke gefühlte tausend Mal in der Woche, was es bei Zara Neues gibt. Ich habe also für mich beschlossen, dass ich mal eine kleine Pause brauche und mit dem glücklich bin was ich bereits habe. Denn wie soll man schätzen was man hat, wenn man immer auf der Jagd nach dem nächsten Teil ist? Ich stelle euch also kurz meine Regeln und Ziele vor:

Regeln für die No – Shopping Challenge:
1. Ganz klar, keine neuen Sachen kaufen. Keine Schuhe, keine Kleider, keine Taschen & Co. Auch dem noch so tollen Schnäppchen werde ich widerstehen. Den ganzen März lang.
2. Meinen Kleiderschrank durchwühlen und auch zu den Stücken greifen, welche ich nicht so oft trage. Versuchen diese neu zu kombinieren.
3. Geschäfte und Einkaufsstrassen meiden. Wenn ich nicht weiss was es gibt, bin ich auch keinen Versuchungen ausgesetzt und ich will ja nicht einfach eine Liste schreiben, mit den lauter Dingen die ich (uuuunbedingt) brauche, nur damit ich dann am 1. April losstürmen kann und ungebremst shoppe.
4. Onlineshops meiden. Ich durchstöbere beinahe täglich das Internet nach Neuigkeiten und entdecke immer mehr Sachen, die ich unbedingt brauche. Damit ist jetzt Schluss.

Okay, kommen wir nun also zu meinen Zielen:
1. Neue Kombinationsmöglichkeiten mit meinen vorhandenen Sachen entdecken.
2. Mehr Zeit für andere Dinge, sei es Freunde, Uni, Sport oder natürlich auch mein Blog. Die Zeit die ich in Onlineshops verbringe könnte ich doch genauso gut in ein gutes Buch investieren. Und warum statt shoppen nicht einmal in ein nettes Restaurant gehen?
3. Zufriedenheit und ein entspannterer Umgang mit Trends – brauchen wir wirklich alles und immer sofort?

Es kann also losgehen, morgen ist der 1. März und der erste Tag meiner No – Shopping Challenge. Ich werde euch wöchentlich berichten wie es mir geht und was sich verändert. Trotzdem möchte ich euch die schönen Dinge, die im Februar bei mir eingezogen sind nicht vorenthalten, also nicht wundern, wenn New In Posts kommen, die wurden alle schon vorher gekauft.
Wie geht es jetzt euch? Habt ihr nicht auch Lust mitzumachen? Ich denke mir, es muss schon alleine deswegen interessant sein, weil man auf ganz neue Möglichkeiten in seinem Kleiderschrank stossen wird, wenn man sich die Mühe macht, seine vorhandenen Sachen mit mehr Respekt zu betrachten und nicht als etwas, das morgen schon ersetzt werden könnte. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich wen ermutigen konnte (und ein Monat ist ja wirklich nicht lang) und ihr mir davon berichtet.

Eure Lisa 🙂

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